










Sehenswürdigkeiten in Pannonhalma
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Das Haus des Oberrichters (Petőfi Sándor Str. 9.) Das heutige zweistöckige Gebäude ist schon ein umgebautes Haus mit mehreren Räumlichkeiten, das bis 1950 als Wohnung des Oberrichters und des Oberstuhlricchters diente. In einem Teil des Gebäudes wurde später das sogenannte Grüne Kreuz Gesundheitszentrum unterbracht.
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Holocaust Denkmal und Synagoge (Szabadság Platz) Die Stiftung Karzat Kultúrközpont hat das Denkmal 2004 aufgestellt, als Andenken an die Juden, die während des zweiten Weltkrieges aus der Stadt und der Region verschleppt wurden. Das Denkmal wurde vom Skulpteuren György Chesslay geschafft. Hinter dem Denkmal steht die im 19 Jahrhundert gebaute Synagoge, die auch heuer renoviert wird.
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Gedenkstein Krizosztóm Kelemen (Dózsa Gy. Str. 1.) Der Gedenkstein wurde am 21. Mai 2001 eingeweiht als Erinnerung an den 1950 verstorbenen Pannonhalmaer Erzabt, der während des zweiten Weltkrieges zahlreiche Menschen gerettet hat. Das Denkmal wurde unter Mitwirkung der Erzabtei, des Gemeinderates Pannonhalma, des Ministeriums für Nationales Kulturerbe und mit der Hilfe von Privatpersonen aufgestellt.
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Kornspeicher (am Anfang der Mátyás kir. Str.) Gegenüber des Meierhofes steht dieses Ziegelgebäude. Das Gebäude steht auf einer künstlichen Erderhöhung, deren Erde aus den Kellereien des Meierhofes stammt. Früher war das Gebäude offen, ihre Gewölbebogen wurden erst am Anfang des 19 Jahrhunderts zugemauert. Der Kornspeicher ist heutzutage im Besitz der Művészeti Alapítvány (Stiftung für Kunst). Die Stiftung will das Gebäude für kulturelle Zwecke verwenden.
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| Gebäudegruppe des Meierhofes (Mátyás kir. Str. 1.) In östlicher Richtung vom Zentrum befindet sich die Gebäudegruppe des Meierhofes, die die Erzabtei in den 1650-er Jahren in barockem Stil aufbauen ließ. Der innere Teil des Berges verbergt besondere Sehenswürdigkeiten. Laut der Volksüberlieferung blickt das in den Berg gebohrte Kellersystem auf eine Vergangenheit von 1000 Jahren zurück. Die Gebäudegruppe umfasst vier viereckige Höfe, man kann zwischen denen durch tunnelförmige Gänge verkehren. Unter der Gebäudegruppe wurde auch ein Keller mit einer Kapazität von 5000 Ohm gebaut, der als Grundlage der Weinwirtschaft diente. Die Wohnung der Familie des Schriftstellers Sándor Dallos (Autor des Goldenen Pinsels) war auch hier zu finden.
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Maria Skulptur Die auf einem Fundament im Nischengewölbe stehende Skulptur steht vor dem Haus in der Dózsa György Str. 90., direkt an der Straße in Richtung Győrság. Die in einen Kapellenrahmen gestellte Maria Skulptur stammt aus dem Jahr 1914, die 1939 aus dem Gebiet Szedres in Tabán hierher versetzt wurde. Anstelle der versetzten Skulptur steht heute ein 1831 von György Tóth erhobenes Kreuz.
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Gedenkkreuz an den Papst (hinter der Kisfaludy Str.) Das Kreuz wurde zum 10 jährigen Jubiläum des Pannonhalmaer Besuches vom Papst Johannes Paul II. im Jahr 1996 durch den örtlichen Verein Pándzsa Klub 2006 aufgestellt. Das Kreuz wurde kürzlich renoviert, dank dieser Renovierungsarbeit verkündet ein imposantes, aus Holz gefertigtes Doppelkreuz, dass eine der bedeutesten und verehrtesten Persönlichkeiten der nahen Vergangenheit Pannonhalma aufbesucht hat.
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Radnóti Denkmal (Arany J. Str., neben der Ziegelfabrik) Auf dem Grundstück der Ziegelfabrik hat Miklós Radnóti seine letzte Nacht im November 1944 verbracht. Die liegende Bronzeskulptur im aufgebauten Ofen stellt ihn dar, auf seinem Gesicht sind die Spuren des Zwangzuges und die Qualen der ungerechten Bloßstellung abzulesen. Die Skulptur wurde 1983 von János Meszlényi gefertigt. |
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Römisch-katholische Kirche (Váralja 1/a) Das Kirchenfundament stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Kirche wurde 1734 und 1880 umgebaut, ihre endgültige Form und Stil bekam sie erst 1960. An der Marmortafel der Kirchenmauer kann man die Namen der 110 Todeshelden des ersten Weltkrieges lesen. Vor der Tafel stehen zwei Speerhölzer. Sie sind Denkmäler an die Helden der Revolution und des Freiheitskampfes von 1956.
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Das Relief des Heiligen Stefans (Petőfi Sándor Str. 61.) Zum Millenium 1896 wurde die Eisenbahnlinie zwischen Győr und Bakonyszentlászló fertiggestellt, zu diesem Zeitpunkt wurde auch der Bahnhof aufgebaut. An der Wand des Bahnhofes befindet sich ein 1938 von István Zászlós gefertigtes Bronzerelief, das die Besucher der Stadt begrüßt. Das Relief stellt die historische Szene dar, als König Stefan den Feldzug gegen Koppány vom Martinsberg (Pannonhalma) gestartet hat.
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Skulptur des Heiligen Martins (Szabadság Platz) Auf dem kleinen Platz neben der Kirche steht die 1997 eingeweihte Skulptur, als Erinnerung an den 1600. Todestag des Heiligen Martins. Die Skulptur stellt den in Pannonien geborenen Schutzpatronen, den ehemaligen Bischof von Tours dar. Diese Skulptur ist ein Teil des Europäischen Kulturellen Weges des Heiligen Martins.
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Frauenkloster des Heiligen Vinzenz (Szabadság Platz) Das Barockbegäude aus dem 18 Jahrhundert ist heute ein Kindergarten. |
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Skulpturpark (Szabadság Platz, Liget) Im Zentrum der Stadt, im Park von Szabadság tér stehende Landesfahne wurde 1940 gebaut. Sie steht auf einem Ziegelfundament, darauf erhebt sich ein Fahnenhalter aus Schmiedeeisen. An ihrer Spitze steht ein Kreuz, auf ihrem Fundament befindet sich die Überschrift in geschmückter Form: „Gott, segne den Ungarn". Sie ist ein Meisterwerk der Künstler István Zászlós und Bandi Schima. Im Park befinden sich das Árpádrelief, sowie die Skulpturen des Heiligen Stefans und des Großfürsten Géza.
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| Friedhof (Rák Str.) Auf dem Gebiet des heutigen Friedhofs begann man 1759 mit den ersten Beerdigungen, seine Fläche wurde 1865 erweitert. In der Mitte befindet sich ein Großkreuz als Erinnerung an die verstorbenen Priester und Schwester des Frauenkosters des Heiligen Vinzenz. Das Kreuz wurde 1876 aufgebaut. Auf dem südlichen Teil befindet sich der Judenfriedhof.
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Rathaus (ehemaliges Gemeindehaus, Dózsa Gy. Str. 10.) Es ist ein zweistöckiges Gebäude in sezessionistischem Stil, an seiner Fassade befindet sich ein Relief des Heiligen Martins. Das Gebäude wurde um 1910 aufgebaut. Auf diesem Grundstück stand früher das Haus namens Volfinger, wo die Notare der Gemeinde gewohnt haben und wo Gyula Hernádi, der mit Kossuth Preis gepriesenee Dichter seine Kinderjahre verbracht hat.
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